Klein aber Heldenhaft

Wie eine kleine Spende grosses bewirkt

klein aber Hannah

Klein aber Hannah, kommt aus Wien und lebt in Hamburg. Seit 2013 ist YouTube ihr Job. Vorher war sie als Moderatorin und Sprecherin für RTL, Kabel 1, Servus TV und Marken vor und hinter der Kamera.
An guten Tagen ist sie Einsneunundfünfzigkommasieben groß, schlechte Tage gibt es eigentlich nicht.

Mit der Kampagne #KLEINABERHELDENHAFT geht Hannah dem Weg ihrer Blutspende auf die Spur. Sie schaut sich ganz genau an, was vor und nach einer Blutspende passieren muss, damit zu jeder Zeit ausreichend Blutkonserven da sind, auf die verletzte und kranke Patienten angewiesen sind.

WEISST DU, WAS ALLES PASSIEREN MUSS, BIS DEINE BLUTSPENDE LEBEN RETTEN KANN?

Blutspende-Terminfinder

NEUGIERIG? FOLGE HANNAH AUF DEM WEG IHRER BLUTSPENDE!

Finde heraus, wie eine kleine Spende Großes bewirken kann.

Blutspenden haben Pepe das Leben gerettet Menschen, die Blut spenden, sind echte LebensretterInnen. Für sie sind es nur ein paar Minuten, in denen andere Menschen wieder alle Zeit der Welt bekommen können. Für Pepe ging alles kurz vor dem zweiten Geburtstag los. Die Diagnose: Leukämie.

Pepes Bruder und seine Eltern erinnern sich gut an diese kraftzehrende Zeit, die ihre Sicht auf das Thema Blutspenden grundlegend verändert hat. Mit Blutkonserven und tollen ÄrztInnen kämpfte Pepe um sein Leben. Heute ist er 12 Jahre alt und begeisterter Fußballer. Gemeinsam mit seiner Familie sagt er „Danke“ an alle BlutspenderInnen, die sein Leben damals gerettet haben.

Eine Blutspende braucht viel Vorbereitung Die Blutspende beim DRK ist besonders, denn sie ist mobil. Hier kommt der Blutspendedienst zum Spender, egal ob in die Stadt oder in das kleinste Dorf auf dem Land. Durch das mobile und breit gestreute Terminangebot decken die DRK-Blutspendedienste bis zu 75% der Blutversorgung in Deutschland ab. Eine solch flächendeckende Patientenversorgung könnte durch stationäre Blutspendeeinrichtungen allein nicht abgedeckt werden.

Jedes Jahr organisieren die DRK-Blutspendedienste rund 43.000 mobile Spendetermine in Deutschland. Der Aufwand für die Organisation und Durchführung jedes einzelnen Termins, die Aufbereitung und Untersuchung der Blutspende sowie die Belieferung der Krankenhäuser sind außerordentlich hoch. Die aus medizinischem Fachpersonal bestehenden Entnahmeteams fahren beispielsweise täglich bis zu vier Stunden zu den Spendelokalen und wieder zurück, damit alle Gebiete in Deutschland angefahren werden.

Bevor eine Blutspende tatsächlich stattfinden kann, müssen Termine mit Kooperationspartnern und Ehrenamt abgesprochen, passende Spendeorte gefunden und angemietet, Genehmigungen eingeholt und die Verpflegung für alle Blutspender organisiert werden. Zudem müssen Faktoren wie Spendefrequenz, Feiertage, Urlaubs- und Ferienzeiten, aber auch Terminwünsche der Partner berücksichtigt und alle Termine einzeln beworben werden. In ländlichen Gebieten gibt es teilweise nur wenige Terminangebote pro Jahr, die gut aufeinander abgestimmt sein müssen, damit alle Anwohner zum Terminzeitpunkt spenden können und nicht noch durch eine kürzlich stattgefundene andere Blutspende gesperrt sind.

Auch du kannst dich auf deine Blutspende vorbereiten!

  • Viel essen und trinken, damit du genügend Energie hast.
  • Achte auf eine eisenreiche Ernährung. Mit einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung brauchst du dir um deinen Eisenhaushalt allerdings normalerweise keine Sorgen machen.
  • Gönn dir etwas Ruhe vor und nach der Spende. Wir empfehlen nach der Blutspende keinen Sport oder andere körperlich anstrengenden Dinge mehr zu tun. Außerdem solltest du mit dem „Spendearm“ an diesem Tag nicht mehr schwer heben. So vermeidest du, dass sich ein Bluterguss bilden kann.

Wie eine Blutspende abläuft Mit einer Blutspende kann man in wenigen Minuten LebensretterIn werden. Blutspenden selbst dauert nur 5 – 10 Minuten. Für den gesamten Ablauf sollte aber etwa eine Stunde Zeit eingeplant werden. Alle BlutspenderInnen durchlaufen diese sieben Stationen:

  1. Anmeldung: Bevor es losgeht, melden Blutspender sich mit ihrem gültigen Personalausweis (Wichtig – bitte immer dabei haben) und ggf. mit ihrem Blutspendeausweis an.
  2. Fragebogen: Wer Blut spenden möchte, muss gesund sein. Das ist Grundvoraussetzung – zum Schutz des Spenders und des Empfängers. Zur Ermittlung des Gesundheitszustands muss jeder Blutspender vor der Spende eine Reihe an Fragen beantworten.
  3. Bestimmung des Hämoglobinwertes und Temperaturmessung: Mit einem kleinen Piks in die Fingerkuppe oder in das Ohrläppchen wird dann ein Bluttropfen entnommen und die Konzentration des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin, Hb-Wert) im Blut bestimmt. Außerdem wird die Körpertemperatur gemessen, um einen möglicherweise beginnenden Infekt auszuschließen.
  4. Arzt-Check: Bei einem kurzen Gespräch bespricht man mit einem Arzt den ausgefüllten Fragebogen und es werden Blutdruck und Puls gemessen. Ist alles okay, steht einer Blutspende nichts mehr im Weg.
  5. Vertraulicher Selbstausschluss: Jeder Spender hat jetzt noch die Möglichkeit, sich in einem vertraulichen anonymen Verfahren gegen die Verwendung seiner Spende zu entscheiden. Trotzdem kann man am kompletten Spendeablauf teilnehmen und das Blut wird auch untersucht.
  6. Blutspende: Nun kann es losgehen. Während der Blutspende entnimmt unser medizinisches Fachpersonal etwa 500 ml Blut aus der Armvene. Die Blutspende dauert selten länger als zehn Minuten.
  7. Imbiss: Nach einer kurzen Ruhepause auf der Liege ist es wichtig, noch eine Kleinigkeit zu essen und viel zu trinken, damit der Körper den Flüssigkeitsverlust schnell ausgleichen kann.

Beim Roten Kreuz gibt es übrigens kein Geld für deine Blutspende. Das hat zwei Gründe. Einerseits sind die Aufwände, die wir betreiben, um mobile, regionale Blutspendetermine zu organisieren, außerordentlich hoch im Vergleich zu dem Aufwand, den wir als stationärer Blutspendedienst hätten. Andererseits sind Blutspenden eine Hilfe auf Gegenseitigkeit, aus der niemand einen finanziellen Nutzen ziehen soll. Niemand soll aus finanzieller Not zur Blutspende gebracht werden. Wir sind sicher, dass die freiwillige unentgeltliche Blutspende der Grundstein für eine sichere und ausreichende Blutversorgung und ist die erste Schutzmaßnahme gegen die Übertragung von Infektionskrankheiten durch eine Transfusion ist.

COMING SOON: Was nach der Spende mit dem Blut passiert Deine Blutspende wird von uns nicht zum Patienten "durchgereicht". Viele Arbeitsschritte sind notwendig, bevor deine Blutspende als Blutpräparat beim Patienten eigesetzt werden kann. Der Aufwand für die Organisation und Durchführung der mobilen Spendetermine, die Aufbereitung und Untersuchung der Blutspende sowie die Belieferung der Krankenhäuser sind außerordentlich hoch. Noch in der Nacht beginnt die Verarbeitung und Testung in unseren Instituten, sodass manche Blutpräparate schon nach wenigen Stunden beim Patienten sein können.

  1. Nach der Blutspende wird das Blut zur Weiterverarbeitung in die Institute der DRK-Blutspendedienste gebracht. Dort treffen die Blutbeutel und Teströhrchen meist noch am selben Tag ein.
  2. In einem hochmodernen Labor wird das Blut auf das Vorhandensein bestimmter Krankheitserreger untersucht. Die Tests werden unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt und die Ergebnisse werden streng vertraulich gehandhabt. Durch den hohen Entwicklungsstand der Transfusionsmedizin und der Labortechnik ist die Blutspende heute sehr sicher und eine Infektion des Blutspenders z.B. mit HIV, extrem unwahrscheinlich (Risiko 1:5.000.000). Auch die Unentgeltlichkeit der DRK-Blutspende stellt einen wesentlichen Sicherheitsfaktor dar.
  3. Einmal Blut spenden – bis zu dreimal helfen! Warum? In der modernen Medizin wird das Blut aus einer Blutspende nicht in seinem natürlichen Zustand verabreicht, sondern zuvor durch Zentrifugation in seine drei wesentlichen Bestandteile aufgetrennt: Es entstehen Erythrozytenkonzentrate, Thrombozytenkonzentrate und Plasmapräparate. Der Patient bekommt somit immer nur den Teil des Blutes, den er für den Heilungsprozess benötigt. Alle drei Präparate sind unterschiedlich lang haltbar und können teilweise nicht lange gelagert werden, weshalb es wichtig ist, dass Blutspender regelmäßig spenden.

COMING SOON: Der Einsatz fertig aufbereiteter Blutpräparate So erstaunlich es klingt:

Der hohe Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden.

Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen.

Die fertigen Blutpräparate werden je nach Bedarf und Anforderung an Krankenhäuser und Arztpraxen geliefert:

  • Die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) werden z. B. bei plötzlichem Blutverlust nach einem Unfall, im Rahmen von Operationen oder bei Blutarmut (Anämie) eingesetzt.
  • Thrombozyten (Blutplättchen) spielen eine wichtige Rolle bei der Blutstillung, indem sie Verletzungen in Blutgefäßen erkennen und verkleben. Dieses Präparat kommt bei einem Thrombozytenmangel zum Einsatz und häufig z. B. bei Krebskranken während einer Chemotherapie.
  • Blutplasma ist für die Gerinnung des Blutes wichtig und enthält Abwehrstoffe gegen Infektionen. Es wird beispielsweise als therapeutisches Plasma bei Blutgerinnungsstörungen, bei der Behandlung von Blutverlusten und starken Verbrennungen eingesetzt.

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Kliniken Geld für die Blutpräparate zahlen müssen, obwohl die Bevölkerung eine unentgeltliche Blutspende abgibt? Wir verkaufen keine Blutspenden sondern die daraus hergestellten Blutpräparate, die Arzneimittel sind. Wir berechnen lediglich die Kosten, die bei der Herstellung eines Blutpräparates entstehen. Da eine Vollblutspende selbst nicht zum Patienten "durchgereicht", sondern erst zu Blutpräparaten verarbeitet wird, entstehen Aufwände in der Aufbereitung und Untersuchung der Spenden, die in Rechnung gestellt werden. Dabei streben wir keine Gewinnmaximierung, sondern lediglich unternehmenssichernde Überschüsse an, um erforderliche Investitionen zu refinanzieren und die DRK-Blutspende auch in Zukunft möglich und vor allem sicher machen zu können. Im europäischen Vergleich liegen diese Kosten in Deutschland auf niedrigstem Niveau bei höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards. Vergleichbare Präparate sind in anderen EU-Ländern bis zu 50 Prozent teurer.

Jetzt Lebenretter werden!

Finde deinen Blutspende-Termin

Sammelaktion

Hier Teilnahme bestätigen - ohne Anmeldung!

Besuche unsere Community

Mehr Information, Mehr Austausch

Hier findest du Aktuelles vom Blutspendedienst sowie Erfahrungsberichte und Hintergründe zur Blutspende. Entdecke, wie einfach es ist, Leben zu retten.

Hier kannst du dich schnell und direkt als Blutspender registrieren lassen und erhältst alle Informationen rund um deine Blutspende. Nur das Blutspenden selbst geht noch nicht online. Reserviere dir gleich einen Termin!